Gedenkhalle


Im Ahnentempel (Chenjiaci) wurden einst die Ahnentafeln des ganzen Großklans aufbewahrt, aber auch die jungen Klanmitglieder auf die Beamtenprüfungen der Provinz vorbereitet. Die riesige Anlage entstand zwischen 1890 und 1894 mit sechs Höfen und neun Hallen. Von den Kommunisten wurde die Ahnenverehrung zunächst heftig bekämpft, sodass der Tempel als Lagerhalle benutzt wurde, bevor man sich 1958 eines Besseren besann. Die Anlage wurde renoviert und zum Museum umgebaut, in dem vor allem Keramik und Bonsais gezeigt werden. Sehenswert sind allerdings auch die Gebäudedekorationen, insbesondere die überladenen Firste. Im typischen südchinesischen Stil werden ganze Legenden und Familiengeschichten mit Tonfiguren dargestellt.